Für Empfänger
Ein Dokument online unterschreiben
Sie haben eine E-Mail mit der Bitte um eine Unterschrift bekommen. Sie brauchen dafür kein Konto, keine Software und keinen Drucker — nur den Link aus der Mail und ein paar Minuten. Diese Seite beschreibt, was dabei auf Sie zukommt.
- Kein Konto nötig
- Keine Installation
- Funktioniert auf dem Telefon
Schritt für Schritt
Was Sie tun werden
Der ganze Vorgang findet im Browser statt. Sie können ihn abbrechen und den Link später erneut öffnen.
- Link öffnen. Aus der Mail. Er gilt für Sie persönlich; weitergeleitet an jemand anderen funktioniert er nicht wie erwartet.
- Gegebenenfalls bestätigen, dass Sie es sind. Je nachdem, was der Absender eingestellt hat: ein Code, den Signido Ihnen per E-Mail schickt, oder ein Zugangscode, den Sie vom Absender selbst bekommen haben — telefonisch, persönlich oder auf einem anderen Weg, den Sie beide kennen.
- Das Dokument lesen. Es öffnet sich vollständig im Browser. Sie können es vorher herunterladen und in Ruhe ansehen.
- Felder ausfüllen. Sie werden zum ersten Pflichtfeld geführt; eine Anzeige sagt Ihnen, wie viele noch fehlen.
- Unterschrift erzeugen. Mit dem Finger oder der Maus zeichnen, den Namen tippen und eine Schriftvariante wählen oder ein Bild hochladen.
- Zustimmen und abschließen. Sie bestätigen ausdrücklich, dass Sie elektronisch unterschreiben möchten. Danach ist der Vorgang für Sie beendet.
- Dokument erhalten. Sie können es sofort herunterladen und bekommen es außerdem per E-Mail, sobald alle Beteiligten unterschrieben haben.
Die Zustimmung
Nichts ist vorausgewählt
Der Schritt vor der Unterschrift ist kein Formalismus, den man wegklickt.
Bevor Ihre Unterschrift gesetzt wird, bestätigen Sie ausdrücklich, dass Sie dieses Dokument elektronisch unterzeichnen möchten. Das Kästchen ist nie vorausgefüllt, und der Vorgang geht ohne diese Bestätigung nicht weiter. Ihre Zustimmung wird als eigener Eintrag im Protokoll festgehalten — mit Zeitpunkt.
Das ist kein Selbstzweck. Wenn später jemand fragt, ob Sie tatsächlich unterschreiben wollten, ist genau dieser Eintrag die Antwort. Ein vorausgewähltes Kästchen wäre an dieser Stelle wertlos, weil es nichts über Ihre Absicht aussagt.
Sie können auch ablehnen
Wenn Sie nicht unterschreiben wollen, gibt es dafür einen eigenen Weg — mit der Möglichkeit, einen Grund anzugeben. Der Absender wird benachrichtigt, und der Vorgang endet. Eine Ablehnung ist etwas anderes als „nicht reagiert" und wird auch anders festgehalten.
Praktisches
Auf welchem Gerät
- Telefon
- Mit dem Finger unterschreiben ist auf einem Telefon in der Regel die angenehmste Variante. Die Seite ist dafür gebaut und nicht nur verkleinert.
- Rechner
- Zeichnen mit der Maus, tippen mit der Tastatur oder ein Bild hochladen. Die gesamte Seite lässt sich mit der Tastatur bedienen.
- Ohne Konto
- Sie müssen sich nirgends registrieren. Ein Konto lohnt sich nur, wenn Sie regelmäßig unterschreiben und Ihre Signatur speichern möchten.
- Später weitermachen
- Sie können den Vorgang unterbrechen und den Link erneut öffnen, solange die Frist des Absenders nicht abgelaufen ist.
Was mitgeschrieben wird
Und was mit Ihren Daten passiert
Damit später nachvollziehbar ist, was passiert ist, hält Signido die Schritte des Vorgangs fest: wann der Link geöffnet wurde, wann das Dokument angesehen wurde, welche Felder ausgefüllt wurden, wann Sie zugestimmt haben. Diese Einträge werden nur angehängt und nie verändert; jeder trägt eine Prüfsumme des vorhergehenden, so dass eine Lücke auffiele.
Das Dokument selbst sehen nur die Beteiligten dieses einen Vorgangs. Was Sie in ein Feld schreiben, steht am Ende in dem Dokument, das alle Beteiligten bekommen — genau wie auf Papier. Am Ende können Sie und jeder andere unter signido.de/verify prüfen lassen, ob das Dokument seit dem Abschluss unverändert ist. Auch dafür brauchen Sie kein Konto.
Keine Rechtsberatung
Diese Seite beschreibt, was Signido technisch erzeugt und was die eIDAS-Verordnung dazu sagt. Sie ist keine Rechtsberatung. Ob ein bestimmtes Signaturniveau für einen konkreten Vertrag ausreicht, hängt vom Einzelfall ab und ist rechtlich zu klären.
Häufige Fragen
Muss ich mich registrieren?
Nein. Der Link aus der Mail genügt. Ein Konto brauchen Sie nur, wenn Sie selbst Dokumente zur Unterschrift verschicken oder Ihre Signatur für das nächste Mal speichern möchten.
Ich habe den Link weitergeleitet — geht das?
Der Link gilt für die Person, an die er adressiert war. Wenn jemand anderes unterschreiben soll, ist der richtige Weg die Weitergabe innerhalb des Vorgangs: Der Absender kann den Vorgang auf eine andere Person übertragen, und je nach Einstellung können Sie ihn selbst weitergeben. Beides wird protokolliert — eine weitergeleitete Mail wäre es nicht.
Was, wenn ich den Code nicht bekomme?
Ein neuer Code lässt sich anfordern. Kommt weiterhin nichts an, prüfen Sie den Spam-Ordner und wenden Sie sich an den Absender — er kann die Adresse korrigieren, und auch diese Korrektur steht im Protokoll.
Ist meine getippte Unterschrift genauso gültig wie eine gezeichnete?
Für das Signaturniveau macht es keinen Unterschied, ob Sie zeichnen, tippen oder ein Bild hochladen — entscheidend sind das Protokoll und Ihre ausdrückliche Zustimmung, nicht das Aussehen des Schriftzugs. Welche Form für ein bestimmtes Dokument rechtlich verlangt ist, hängt vom Einzelfall ab; mehr dazu auf der Seite Elektronische Signatur.
Selbst etwas unterschreiben lassen?
Wenn Sie umgekehrt Dokumente zur Unterschrift verschicken möchten, geht das mit einem kostenlosen Konto.